Rebecca (40) und Roman (49): Traumhochzeit in Luzern
Eine Begegnung auf einem Parkplatz, ein Antrag vor 1.200 Menschen und eine freie Trauung mit Bergkulisse in Luzern: Rebeccas und Romans Liebesgeschichte.
Eine Begegnung auf einem Parkplatz, ein Antrag vor 1.200 Menschen und eine freie Trauung mit Bergkulisse in Luzern: Rebeccas und Romans Liebesgeschichte.
Kennenlern-Story
Kennengelernt hat sich das Paar während derselben Coaching-Ausbildung. „Wir haben ein Live-Event in Braunschweig besucht“, erzählt Rebecca. Dort sprach Roman sie auf dem Parkplatz an. Auslöser war ein Video auf Facebook, in dem Rebecca entspannt in einer Hängematte zu sehen war – ein Beitrag, der in der Ausbildungsgruppe geteilt wurde. Dieses Video nahm Roman zum Anlass, sie anzusprechen.
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Der Antrag
Fünf Wochen später folgte der Heiratsantrag. Rebecca und Roman lebten rund drei Stunden voneinander entfernt – er in Tirol, sie in Zürich. Die Zeit war geprägt von langen Telefonaten und gemeinsame Wochenenden. „Nach zwei Wochen habe ich am Telefon zu ihm gesagt, dass ich bisher noch jeden Antrag abgelehnt hätte“, erinnert sich Rebecca schmunzelnd. Für Roman klang das offenbar wie ein gutes Zeichen. Fürihn bedeutete es: Dieses Mal würde sie Ja sagen. Drei Wochen später stand das nächste Live-Event in Braunschweig an. Dort geschah das Unerwartete: Vor rund 1.200 Menschen holte Roman Rebecca auf die Bühne und machte ihr einen Antrag. „Ich konnte gar nicht anders, als Ja zu sagen“, erzählt sie. „Es war von Anfang an eine unglaubliche Klarheit da.“ Schon nach dem ersten gemeinsamen Event-Wochenende sei für beide spürbar gewesen, dass sie ihr Leben miteinander verbringen wollten.
Freie Trauung
Auf die standesamtliche Hochzeit folgte eine freie Trauung. „Wir haben an unserem Jahrestag noch einmal geheiratet“, erzählt Rebecca. Das Paar entschied sich für eine möglichst unkomplizierte Organisation, um sich parallel weiterhin auf ihr Business konzentrieren zu können. „Uns war schnell klar, dass wir alles, was wir abgeben können, auch wirklich abgeben.“ Dabei hatten sie eine klare Vision: Eine Location mit Bergen im Hintergrund sollte es sein.
Getting-ready
Ihre langjährige Friseurin des Vertrauens, Doris Helfenstein, stylte ihre Haare, während sie ihr Make-up selbst übernahm. Im Anschluss kümmerte sich ihre Trauzeugin liebevoll um ihre Nägel – ein ruhiger, persönlicher Moment vor der Zeremonie.
Empfang
Während Rebecca von ihrer Friseurin gestyled wurde, empfing Roman die Gäste auf der Dachterrasse. Rebecca blieb noch oben im Zimmer – bis zu dem Augenblick, als alle Platz genommen hatten und ihr Einzug begann. Erst in diesem Moment sah Roman sie wieder.
Gänsehautmoment
Für Rebecca war einer der intensivsten Augenblicke der Moment, als ihr Vater ins Zimmer kam, um sie zur Trauung abzuholen. Dieser stille, persönliche Moment vor dem grossen Auftritt sei besonders emotional gewesen.
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Suchen in HochzeitslocationsDie Feier
Gefeiert wurde die freie Trauung im Hotel Montana in Luzern. Mit rund 50 Gästen verbrachte das Paar dort seinen besonderen Tag in stilvollem Ambiente. Ein echtes Highlight war für beide die geöffnete Dachterrasse. „Es war tatsächlich das erste Mal in diesem Sommer, dass das Wetter gehalten hat und wir draussen heiraten konnten“, erinnert sich Rebecca. Die Möglichkeit, unter freiem Himmel zu feiern, machte den Moment für sie umso besonderer.
Wedding Planer
Bei der Wahl der Dienstleister setzten Rebecca und Roman auf Empfehlungen. „Unser Wedding Planer hat uns verschiedene Vorschläge gemacht – sowohl für die Musik als auch für die Fotografie. Aus diesen Optionen haben wir dann unsere Favoriten ausgewählt.“
Unterhaltung und Spass
Die weitere Organisation überliessen sie schliesslich ihren Trauzeugen, die eng mit Wedding Planer Jan im Austausch standen. Sie sorgten für die Unterhaltung während der Feier. Unter anderem gab es ein Ratespiel rund um typische Gewohnheiten des Brautpaares: Die Gäste mussten erraten, welche Eigenschaft zu wem passt – Rebecca oder Roman. Ein weiteres Highlight war die Versteigerung von Tänzen: Je ein Tanz mit der Braut und mit dem Bräutigam wurde angeboten. Besonders begehrt war der Tanz mit Rebecca – sie erzielte am Ende den höheren Betrag.
Antrag reloaded
Ein emotionaler Höhepunkt des Abends wurde von Rebeccas bester Freundin organisiert, die sie beide noch aus der gemeinsamen Ausbildungszeit kannten. Während der Coaching-Ausbildung war regelmässig gefilmt worden – auch der Heiratsantrag auf der Bühne. Dieses Video hatte sie rechtzeitig besorgt, sodass der Antrag während der Feier noch einmal auf grosser Leinwand gezeigt wurde. Für die Gäste war es ein bewegender Moment, den besonderen Augenblick noch einmal mitzuerleben.
Trauringe
Ihre Eheringe fanden Rebecca und Roman bei 123Gold in Richterswil. Sie entschieden sich für eine Kombination aus Rotgold und Weissgold mit einer geschwungenen Welle in der Mitte. Rebeccas Ring ziert zusätzlich ein Diamant. Auch die Gravur ist persönlich gewählt: Sie durften diese handschriftlich verfassen und entschieden sich unabhängig voneinander für denselben Satz: „Für immer der oder die Deine.“ Bei Rebecca wurde die Gravur auf Hochdeutsch umgesetzt, bei Roman auf Schweizerdeutsch.
Das Brautkleid
Für Rebecca war das Brautkleid Liebe auf den ersten Blick. Sie entschied sich für ein Modell mit floraler Spitze, die sanft in den Rock auslief und sich in zarten Mustern bis ins untere Design fortsetzte. Besonders beeindruckend war der lange Schleier, der sogar die Schleppe übertraf und am Rand ebenfalls mit einer feinen Blütenspitze verziert war – perfekt abgestimmt auf das Kleid.
Der Anzug
Der Bräutigam trug einen dunkelgrauen Dreiteiler mit Gilet, kombiniert mit einer Ansteckblume, die das florale Konzept aufgriff. Der Anzug war jedoch nicht schlicht gehalten: Schwarze Details an Kragen und Revers setzten markante Kontraste und verliehen dem Look eine elegante, moderne Note.
Catering
Das Catering wurde direkt vom Haus übernommen. Bereits im Vorfeld hatten Rebecca und Roman gemeinsam mit zwei Freunden ein Probeessen genossen, das sie vollkommen überzeugte. „Es war alles mega grandios“, erinnern sie sich. Nicht nur die Qualität der Speisen, sondern auch das herzliche Personal machten das kulinarische Erlebnis perfekt.
Hochzeitstanz
Den Eröffnungstanz gestalteten sie mit einem musikalischen Mix aus verschiedenen Songs, um unterschiedliche Tanzstile miteinander zu verbinden. Mit dabei war unter anderem ein Titel von Green, ausserdem ein Song von Nick P. sowie ein Stück von Nickelback. „Wir haben nichts einstudiert“, erzählt Rebecca. Stattdessen tanzten sie ganz frei. Beide konnten bereits tanzen und wollten den Moment einfach geniessen. Gerade diese Ungezwungenheit machte den Augenblick besonders authentisch und stimmungsvoll.
Hochzeitstorte
Beim Thema Süsses entschieden sie sich bewusst für eine Kombination aus Hochzeitstorte und kleinen Desserts. Neben einer kleinen, dreistöckigen Torte gab es zahlreiche Mini-Desserts, sodass sich jeder Gast ganz nach seinem Geschmack bedienen konnte. Die Torte selbst bot eine feine Auswahl an Geschmacksrichtungen: Schokolade, Vanille mit Himbeere sowie eine frische Erdbeer-Quark-Variante. So entstand ein abwechslungsreiches Dessertkonzept, das sowohl klassische Tortenliebhaber als auch Fans kleiner Naschereien begeisterte.
Gastgeschenke
Als Gastgeschenke hatte das Paar liebevoll kleine Koffer vorbereitet, die mit Süssigkeiten gefüllt waren. An jedem Köfferchen war zudem ein Kompass befestigt.
After-Wedding-Shooting
Die Beeindruckenden Bergaufnahmen entstanden bei einem separaten After-Wedding-Shooting auf dem Pilatus. Fotografiert wurden sie dabei vom selben Fotografen, der bereits die Hochzeit begleitet hatte. Ganz bewusst hatten sie sich dafür entschieden, die Paarfotos nicht ausgiebig am Hochzeitstag selbst zu machen. Sie wollten die Zeit lieber mit ihren Gästen verbringen, statt für längere Shootings zu verschwinden. Deshalb schlüpften sie noch einmal in ihre Hochzeitsoutfits und fuhren gemeinsam auf den Berg, um dort in aller Ruhe weitere Aufnahmen entstehen zu lassen. Für Rebecca bedeutete das sogar ein zweites Styling: Ihre Friseurin frisierte sie noch einmal neu, sodass auch beim After-Wedding-Shooting jedes Detail perfekt sass.
Stark genug
Rebecca und Roman gründeten das Unternehmen starkgenug. Auf www.starkgenug.ch begleiten sie Paare auf dem Weg in eine wertschätzende, bewusste Beziehung.
Die Details
- Das Farbkonzept stand mit Blau und Weiss klar fest – mit weissen Rosen und blauen Lilien als stilvollen floralen Highlights. Die Deko übernahm das Hotel. @artdecohotelmontana
- Der Brautstrauss, der das Gesamtkonzept aufgriff, war von @karl_zuber_flowerevents.
- Für Location, Musik, Blumen und Fotografie lieferte Wedding Planer „Liebe Hoch2 Weddings“ die nötigen Tipps. @wedding.switzerland.italy
- @_macchi_photography_ begleitete die Hochzeit und lichtete das Paar erneut ab im Rahmen eines After-Wedding-Shootings.
- Die Hochzeitstorte war eine Inklusivleistung des Hotels @artdecohotelmontana und bestand aus drei unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.
- Rebeccas langjährige Friseurin des Vertrauens, Doris Helfenstein, stylte ihre Haare, während sie ihr Make-up selbst übernahm. www.hairstylingdoris.ch
- Zwei Stimmen, ein Piano und jazzige Vibes lieferten Zimt & Zucker. @zimtundzuckergesang
- Rebecca trug ein Kleid mit floraler Spitze und langem, blütenverziertem Schleier, der die Schleppe überragte. Von @wickybrautundfestmode