Jasmin

6 Paare erzählen über ihre Trauzeremonie

Das Herzstück eures schönsten Tages bildet das Jawort. Ihr bekennt eure Liebe zueinander und den Wunsch, euer restliches Leben gemeinsam zu verbringen. Doch wie gestaltet man diesen besonderen Akt am besten? Sechs Paare erzählen über den Ablauf ihrer Trauzeremonie.

Das Herzstück eures schönsten Tages bildet das Jawort. Ihr bekennt eure Liebe zueinander und den Wunsch, euer restliches Leben gemeinsam zu verbringen. Doch wie gestaltet man diesen besonderen Akt am besten? Sechs Paare erzählen über den Ablauf ihrer Trauzeremonie.

Eine Braut und ein Bräutigam in inniger Umarmung während ihrer Hochzeit. Die Braut trägt ein Detailreiches Brautkleid, und das Paar strahlt Freude aus, während sie im Sonnenlicht eines natürlichen Außenbereichs stehen.
Eine Braut und ein Bräutigam in inniger Umarmung während ihrer Hochzeit. Die Braut trägt ein Detailreiches Brautkleid, und das Paar strahlt Freude aus, während sie im Sonnenlicht eines natürlichen Außenbereichs stehen.
Das Brautpaar steht während einer Trauung im Freien unter einem runden, blumengeschmückten Bogen. Die Traurednerin trägt ein Mikrofon und liest aus einem Buch. Vor ihnen ist eine kunstvolle Tischdekoration mit Kerzen, Blumen und einem goldenen Spiegel platziert.
FOTO: Louis Ziehn
Eine lächelnde Braut liegt entspannt mit ihren Beinen auf einer weißen Bank, ihr langer Schleier fällt über den Rand. Der Bräutigam sitzt hinter ihr und lehnt sich an die Backsteinmauer, während er entspannt zur Seite schaut. Das Paar genießt einen ruhigen Moment nach der Zeremonie.
FOTO: Louis Ziehn

„Für uns war gleich klar, dass wir eine deutsch-persische Zeremonie ohne religiöse Parts auf einer Wiese möchten. Das Hofgut Heidesheim in Obrigheim bot dafür die perfekte Location. Genauso perfekt war unsere Traurednerin: Silvia Razavi bietet gemeinsam mit ihrem Mann Trauungen mit einem ‚Sofreh Aghd‘, einem persischen Vermählungstisch. Zuerst hielt Silvia einen freien, modernen Teil auf Deutsch. Dann übernahm ihr Mann mit dem traditionellen Teil auf Persisch. Unsere Trauung war für alle ein spannendes Highlight.“

Unser Tipp: „Wenn ihr euch eine bestimmte Trauung wünscht, dann bucht dafür einen Profi. Sie wissen, worauf es ankommt, sodass alles unkompliziert läuft.“

Ein emotionaler Moment während der kirchlichen Trauung: Das Brautpaar teilt ein Lächeln, während der Priester das Buch der Liturgie liest. Die Braut, in einem Spitzenkleid mit Schleier, und der Bräutigam in einem beigen Anzug sind von maskierten Gästen umgeben.
FOTO: Selina Hasler
Das Brautpaar steht freudestrahlend vor einer rustikalen Kirche. Die Braut, in einem Spitzenhochzeitskleid, hebt triumphierend ihren Brautstrauß, während der Bräutigam in einem beigen Anzug sie stolz an der Hand hält.
FOTO: Selina Hasler

„An einem Freitag im August heirateten wir in meiner Heimatgemeinde Feldafing standesamtlich. Am Tag darauf sagten wir in Philipps Heimatort Gronsdorf kirchlich ja. Da Philipp vor fünf Jahren aus der Kirche ausgetreten ist, musste ich einen Antrag an den Pfarrer stellen, der uns traute. Die Bewilligung war kein Problem. Musik in den Wortgottesdienst einzubauen, war uns sehr wichtig. Deshalb organisierten wir über die Gemeinde eine Orgelspielerin und eine Sängerin. Als große Überraschung für uns spielten einige Familienmitglieder ‚unser‘ Lied ‚Bergwerk‘ von Rainhard Fendrich. Das war superschön.“

Unser Tipp: „Kümmert euch frühzeitig um die kirchliche Trauung, damit alle Unterlagen rechtzeitig da sind und sucht einen Pfarrer, der auf eure Wünsche eingeht.“

Das Brautpaar, beide in formeller Kleidung, steht in einer Kirche vor einem Priester, der aus einem Buch liest. Die Braut hält ihren Blumenstrauß in der Hand, während sie die Worte des Priesters hören. Die Fenster im Hintergrund sind farbenfroh verziert.
FOTO: Imke Trapp
Eine romantische Szene während der Hochzeit, in der sich Braut und Bräutigam tief in die Augen schauen. Die Braut trägt ein Hochzeitskleid mit langen Spitzenärmeln, während der Bräutigam in einem blauen Anzug neben ihr steht. Sie halten sich an den Händen und strahlen Freude aus.
FOTO: Imke Trapp

„Da ich in Göteborg anfangs niemanden kannte, bin ich oft in die deutsche Gemeinde gegangen. Der Austausch mit anderen Eltern und Gemeinde-Mitarbeitern war superschön. Deshalb wollten wir in dieser Kirche heiraten. Im Vorgespräch mit dem Pfarrer überraschten uns mehrere kulturelle Unterschiede. Für den Einzug wünschten wir uns ‚Air‘ von Bach. Dieses Lied wird in Schweden aber üblicherweise bei Beerdigungen gespielt, also wählten wir ein Lied von Mando Diao. Außerdem ist es in Schweden üblich, dass das Brautpaar die ganze Zeit steht. Der Pfarrer sprach abwechselnd Deutsch und Schwedisch.“

Unser Tipp: „Gestaltet eure Trauung nach Aspekten, die euch viel bedeuten. Lasst euch dabei auch auf Neues ein und seid offen für Vorschläge.“

Der Hochzeitskuss des Brautpaars unter einem mit Blumen und Grün dekorierten Bogen. Die Braut trägt ein schulterfreies Kleid und einen langen Schleier, während der Bräutigam in einem dunklen Anzug sie zärtlich umarmt. Große Fenster rahmen die Zeremonie ein.
Foto: Sandra Marusic
Das frisch verheiratete Paar steht auf einer von grünen Pflanzen umgebenen Treppe, die zu einer großen Villa führt. Die Braut trägt ein weißes Kleid mit langer Schleppe, der Bräutigam einen blauen Anzug. Beide blicken sich liebevoll an.
Foto: Sandra Marusic

„In unseren Ferien in Ascona lernten wir Isole di Brissago im Lago Maggiore kennen. Auf der kleinen Schweizer Insel mit botanischem Garten fühlt man sich wie auf einer anderen Welt. Vollauf begeistert fragten wir im einzigen Hotel nach Traumöglichkeiten. Tatsächlich kann man in der Villa Emden heiraten und es war noch ein Dienstag im August frei. Der Trauraum bietet auf allen Seiten einen herrlichen Seeblick. Mit unseren zwanzig Gästen war das Hotel ausgebucht. Am Abend hatten wir neben dem Hotel auch die ganze Insel für uns. Getraut wurden wir vom Bürgermeister von Ascona, der das sehr lustig und locker gemacht hat.“

Unser Tipp: „Plant eure Trauung so, wie ihr es selbst möchtet und bleibt bei der Organisation relaxt.“

Das frisch verheiratete Paar posiert in einem grünen Garten mit dichter Vegetation. Die Braut trägt ein langes, fließendes Hochzeitskleid, während der Bräutigam in einem schwarzen Smoking und Fliege neben ihr steht. Beide wirken entspannt und glücklich.
Foto: Sandra Marusic
Ein strahlendes Brautpaar umarmt sich unter einer Palme, während sie in die Kamera lächeln. Die Braut trägt ein eng anliegendes Hochzeitskleid mit Spitze, der Bräutigam einen Smoking. Der Hintergrund zeigt einen Ausblick auf ein Ziegeldach und Berge.
Foto: Sandra Marusic

„Da wir in Zürich leben, wollten wir eine ‚picture postcard perfect‘-Hochzeit in der Schweiz. Das Hotel Montana in Luzern war dafür ideal. Unsere Trauung fand auf der Hotelterrasse mit Blick auf den Vierwaldstättersee und die Berge statt. Wir wünschten uns eine freie Zeremonie ohne viele christliche Elemente. Da wir gerne kochen, schlug unser Trauredner als Ritual vor, ein Hochzeitsgewürz für uns zu kreieren. Die Bestandteile hatte er an einige Familienmitglieder verteilt, die sie nacheinander zu uns brachten. Währenddessen erklärte er die Bedeutung jeder Zutat. Es war superschön, dass unsere Familien so mit eingebunden waren.“

Unser Tipp: „Überlegt euch vorab genau, was ihr euch als Paar wünscht und setzt das dann um.“

Die Braut, in einem weißen Spitzenhochzeitskleid, und der Bräutigam, in einem entspannten, hellen Anzug, stehen Hand in Hand auf einem ruhigen Weg. Sie lächeln in die Kamera, umgeben von der Natur an einem sonnigen Tag.
Foto: Sandra Marusic
Die Braut und der Bräutigam genießen einen fröhlichen Moment im Freien. Die Braut trägt ein weißes Kleid mit Blumenstrauß, und der Bräutigam ist leger in einem hellen Anzug gekleidet. Sie stehen auf einem sonnenbeschienenen Weg.
Foto: Sandra Marusic

„Ursprünglich wollten wir letztes Jahr in Südfrankreich heiraten. Das mussten wir wegen Corona absagen. Im zweiten Anlauf suchten wir lieber eine Alternative in der Schweiz. Entscheidend war für uns eine Traumöglichkeit in der Natur. Ein Freund schlug Kunz Baumschulen in Uster im Kanton Zürich vor. Der riesige Garten für die Zeremonie und der ‚Wüstentunnel‘ für die Feier überzeugten uns sofort. Als Trauredner kam für uns nur jemand aus dem Freundeskreis infrage. Ein enger Freund meines Mannes machte das toll. Um uns Druck und Aufregung abzunehmen, las er auch unsere Ehegelöbnisse vor.“

Unser Tipp: „Eure Trauung soll für euch beide unvergesslich bleiben. Deshalb gestaltet sie so, wie es für euch stimmt und wie es euch gefällt.“