Laura (43) und Marco (43): Hochzeit in Luzern
Laura (43) und Marco (43) feierten ihre moderne Traumhochzeit dort, wo ihre gemeinsame Geschichte einst begann: in Luzern. Zwischen Vierwaldstättersee, Bergen, Kitchen-Party und emotionalem First Look entstand eine Feier, die genauso individuell war wie das Paar selbst – ungezwungen, stilvoll und voller persönlicher Details.
Laura (43) und Marco (43) feierten ihre moderne Traumhochzeit dort, wo ihre gemeinsame Geschichte einst begann: in Luzern. Zwischen Vierwaldstättersee, Bergen, Kitchen-Party und emotionalem First Look entstand eine Feier, die genauso individuell war wie das Paar selbst – ungezwungen, stilvoll und voller persönlicher Details.
Kennenlernen mit vielen Begegnungen
Kennengelernt hat sich das Paar 2007 an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern (SHL). Während sie bereits im Abschlusssemester war, absolvierte er dort sein Servicepraktikum. Sie erinnert sich lachend daran, dass sie ihn damals „ganz lustig, aber auch ein bisschen eingebildet“ fand. Trotzdem lud sie ihn ganz unverbindlich zu ihrer Abschlussfeier ein – ganz typisch für ihre offene Art. Auch danach verloren sich die beiden nie ganz aus den Augen. Vor rund sechs Jahren begegneten sie sich schließlich erneut auf der Datingplattform Bumble. Zwar trafen sie sich und unternahmen viel miteinander, doch zunächst blieb alles freundschaftlich. Es war noch nicht der richtige Zeitpunkt. Erst zwei Jahre später meldete er sich erneut bei ihr und fragte, ob sie ihm noch eine Chance geben würde. Dieses Mal habe es für beide gepasst. Sie ließen sich bewusst Zeit, um herauszufinden, was sie wirklich wollten. Als sie schließlich als Paar zusammenfanden, ging alles ganz schnell: Nach etwa anderthalb Jahren Beziehung kam Mitte 2024 die Nachricht, dass sie ein Baby erwarten. 2025 folgte schließlich die Hochzeit. Ihre Liebesgeschichte beschreibt die Braut selbst als „vielleicht nicht das romantischste Setup, aber ein unglaublich ehrliches“. Gerade dieses bewusste Sich-Zeit-Lassen mache ihre Beziehung heute so besonders.
Trauring Special

Antrag auf Umwegen
Für den Antrag hatte der Bräutigam ursprünglich eine romantische Überraschung während eines Campingurlaubs am Atlantik bei Bordeaux geplant. Gemeinsam mit ihrem sechs Monate alten Baby und dem Rauhaardackel reiste die kleine Familie im Sommer mit dem Camper durch Frankreich. Champagner war bereits organisiert, doch der perfekte Moment wollte einfach nicht kommen. Der eigentliche Antrag folgte schließlich ganz unerwartet zurück zu Hause und genau das machte ihn für die beiden so besonders. „An einem der ersten ruhigen Abende mit unserem Baby saßen wir gemeinsam auf der Terrasse, genossen ein entspanntes Abendessen und ein Glas Wein, während unser Kind schlief“, erzählt Laura. Als sie irgendwann bemerkte, dass ihre Füße kalt wurden und sie langsam hineingehen müsse, nutzte er den Moment für einen charmanten Einstieg: „Apropos kalte Füße, ich hätte da noch was.“ So machte er ihr den Antrag ganz intim auf der heimischen Terrasse mit Blick auf den See. „Das war sehr süß“, erinnert sich Laura.
Hochzeitsplanung
Die Hochzeitsplanung dauerte rund sechs Monate. Für die Wahl der Location war schnell klar, dass die Feier in Luzern stattfinden sollte – jenem Ort, an dem sich das Paar einst kennenlernte. Besonders die Kombination aus Bergen und Wasser spiegelte ihre Beziehung perfekt wider. Während er die Berge liebt, fühlt sie sich dem Wasser verbunden. „Ich bin eher die Strandnixe, er die Bergziege“, erzählt die Braut lachend. Luzern vereine genau diese beiden Welten und damit auch ihre gemeinsame Geschichte. Nach der standesamtlichen Trauung ging es für das Paar und die engste Familie mit dem Boot weiter zum Hotel Vitznauerhof am Vierwaldstättersee, während die Gäste mit dem Auto anreisten. Gefeiert wurde schließlich mit 60 Gästen. Ursprünglich waren rund 90 Personen eingeladen, darunter viele Freunde und Familienmitglieder aus dem Ausland. Ein großer Teil ihres Freundeskreises lebt in Florida, wo die Braut mehrere Jahre verbrachte, außerdem lebt ein Teil ihrer Familie in Venezuela. Umso mehr freute sich das Paar darüber, dass so viele Gäste die Reise nach Luzern auf sich nahmen – ob aus Karlsruhe, Wiesbaden, München oder sogar aus Übersee.
Eheversprechen in Florida
Neben der Hochzeit in der Schweiz plant das Paar aktuell noch einen zweiten, ganz persönlichen Teil der Feier: Im Oktober möchten sie sich in Florida ihr Eheversprechen geben. Während die standesamtliche Hochzeit in Luzern ganz im Zeichen von Bergen und See stand, soll Florida die entspannte, sommerliche Gegenseite verkörpern – barfuß im Sand, mit einem Drink in der Hand und Sonnenuntergang im Rücken.
Interaktives Küchenerlebnis
Für ihre Hochzeit war dem Paar vor allem wichtig, eine entspannte und ungezwungene Atmosphäre zu schaffen. Statt eines klassischen, eher steifen Ablaufs wünschten sie sich eine Feier, bei der sich alle frei bewegen, gemeinsam erleben und aktiv teilnehmen konnten. „Wir wollten etwas, wo die Gäste Freude haben“, erzählt die Braut. Deshalb fiel die Wahl auf den Hotel Vitznauerhof, wo die Feier als interaktive Kitchen-Party umgesetzt wurde. Die offene Küche spielte dabei eine zentrale Rolle: Gäste konnten den Köchinnen und Köchen nicht nur zusehen, sondern sogar selbst mithelfen. Auch das Brautpaar war aktiv eingebunden – ein Konzept, das perfekt zu ihrer gemeinsamen Vergangenheit in der Hotellerie passte. Gerade dieser persönliche und unkonventionelle Ansatz machte die Feier für die beiden so besonders. Statt starrer Traditionen stand das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt – locker, lebendig und ganz auf das Paar zugeschnitten.
Hochzeitstanz mit Pepp
Auch beim Hochzeitstanz wollte das Paar bewusst mit Traditionen brechen und die lockere Stimmung ihrer Feier widerspiegeln. Zunächst starteten die beiden ganz klassisch mit dem romantischen Song „Until I Found You” von Stephen Sanchez. Doch mitten im Tanz unterbrachen sie die Musik spontan mit den Worten: „So nicht – das fühlt sich irgendwie nicht richtig an.“ Statt eines klassischen Couple-Dance wechselte die Stimmung plötzlich in eine ausgelassene Party. Mit dem Song „Zusammen” von Clueso und Die Fantastischen Vier holte das Paar zunächst die Eltern und anschließend alle Gäste auf die Tanzfläche.
Farbkonzept und Blumenpracht
Auch beim Farbkonzept spiegelte sich die Persönlichkeit des Paares wider. Inspiriert von ihrer gemeinsamen Liebe zu Bergen und Wasser entschied sich das Brautpaar für verschiedene Blau- und Grüntöne, ergänzt durch kleine pinke Akzente. Die Gäste erhielten vorab sogar ein abgestimmtes Farbkonzept, damit sich die gesamte Gesellschaft harmonisch in das Gesamtbild einfügte. Neben Blau und Grün waren auch helle Nuancen wie Weiß oder Creme ausdrücklich erwünscht. Auch die Blumen griffen die Farbwelt der Hochzeit auf. Verwendet wurden vor allem weiße und blaue Blumen, darunter Vergissmeinnicht, Ranunkeln und Schleierkraut. Ergänzt wurde das Deko-Konzept durch verspielte Details wie pinke Discokugeln, die der Hochzeit eine moderne und lockere Partyatmosphäre verliehen.
Hangover-Kit
Auch kleine Gastgeschenke durften bei der Hochzeit nicht fehlen. Für jene Gäste, die vor Ort übernachteten, bereitete das Paar ein liebevoll zusammengestelltes Hangover-Kit auf den Zimmern vor. Darin befanden sich unter anderem ein kleiner Gute-Nacht-Drink, eine Sonnenbrille für den nächsten Morgen sowie ein Snack für den späten Abend. Besonders süß war auch eine kleine Packung Tic Tacs mit dem Aufkleber „MINT to be“ sowie einer persönlichen Botschaft: „Danke, dass ihr mit uns gefeiert habt.“
Trauringe
Bei den Trauringen entschied sich das Paar bewusst gegen klassische Eheringe. Der Bräutigam trägt generell keinen Schmuck und sprach offen mit seiner Partnerin darüber, dass traditionelle Ringe nicht wirklich zu ihm passen würden. Für die Braut war das vollkommen in Ordnung – stattdessen sollte ein besonderer Ring entstehen, der Verlobungs- und Ehering zugleich vereint. Entworfen wurde das Schmuckstück gemeinsam mit einer engen Freundin der Braut, der renommierten Goldschmiedin Sabine Römer. Marco traf sich dafür sogar heimlich mit ihr in Genf, bevor die Braut später selbst in den Designprozess eingebunden wurde. Ursprünglich war geplant, die Geburtssteine der kleinen Familie in den Ring einzuarbeiten, letztlich entschied sich das Paar jedoch für ein zeitloses Design mit einem besonderen Diamanten.
Inspiriert wurde der Ring von den berühmten „Superwoman“-Designs der Goldschmiedin, deren Diamanten an die Form eines Superheldinnen-Emblems erinnern. So entstand ein ganz persönlicher Ring, den die Braut heute liebevoll ihren „kleinen Superwoman Diamond“ nennt – als Symbol für ihre Ehe und ihre gemeinsame Geschichte. Ganz ohne Geschenk blieb der Bräutigam dennoch nicht: Da er Berge und Wanderungen liebt, schenkte ihm seine Frau eine hochwertige Garmin-GPS-Uhr mit Titangehäuse. Lachend erzählt sie, dass er damit „immer wieder nach Hause findet“, wenn er irgendwo in den Bergen unterwegs ist.
First Look
Den emotionalen Austausch von Ring und Geschenk wollte das Paar bewusst nicht im Standesamt, sondern in einem privaten Moment erleben. Ihren First Look hatten die beiden im Hotel. Dort überreichte Laura Marco die Garmin-Uhr, während er ihr den Ring schenkte. Persönliche Worte und kleine Gesten fanden ganz bewusst nur im engsten Kreis aus Familie und Trauzeugen statt.
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HochzeitslocationsBrautkleid-Suche: Liebe auf den ersten Blick
Die Suche nach dem perfekten Brautkleid war für die Braut überraschend unkompliziert – es war Liebe auf den ersten Blick. Gemeinsam mit zwei Freundinnen besuchte sie Leaf & Lace in Rothenburg, wo sie direkt ein Kleid entdeckte, das genau ihrem Stil entsprach. Während der Anprobe fiel ihr im Sale-Bereich eine zweite Variante ins Auge – ohne Schärpe, in Größe XS und sogar reduziert. Trotz kleiner Zweifel des Teams probierte sie es an und wusste sofort: „Es hat mich gesucht und gefunden.“ Das schlichte Seidenkleid mit Spaghettiträgern, V-Ausschnitt und tiefem Rückenausschnitt saß perfekt und musste nicht geändert werden. Ergänzt wurde der Look durch eine zarte Perlenbluse mit Stehkragen. Genau diese Kombination aus minimalistischer Eleganz und besonderen Details machte den Brautlook für sie perfekt.
Bräutigam-Outfit
Beim Outfit des Bräutigams setzte das Paar auf zeitlose Eleganz. Gemeinsam mit seinem Trauzeugen probierte Marco verschiedene Anzüge an, wobei die Braut vorab heimlich Fotos zugeschickt bekam, um ihre Meinung abzugeben. Vor allem sollte der Look harmonisch zu ihrem schlichten Brautkleid passen. Die Wahl fiel schließlich auf einen klassischen schwarzen Smoking. Da das Brautkleid eher minimalistisch gehalten war, ergänzte der elegante Schnitt den Look perfekt. Gleichzeitig war dem Paar wichtig, Kleidung auszuwählen, die auch nach der Hochzeit weitergetragen werden kann. Sowohl der Smoking als auch das Brautkleid und die Perlenbluse sollten keine einmaligen Stücke bleiben, sondern auch künftig bei besonderen Anlässen oder im Alltag zum Einsatz kommen. „Das sollte nicht im Keller verstauben“, erzählt die Braut.
Kennenlern-Spiel
Auf klassische Hochzeitsspiele verzichtete das Paar ganz bewusst. Stattdessen wollten die beiden eine lockere Atmosphäre schaffen, in der sich die Gäste ganz natürlich begegnen und miteinander ins Gespräch kommen. „Wir hatten alle Spaß“, erzählt die Braut rückblickend. Eine kleine interaktive Idee gab es dennoch: Vor und nach dem Standesamt durften die Gäste Zettel aus einer Box ziehen, auf denen verschiedene Foto-Aufgaben standen. So sollten beispielsweise Bilder mit dem Bräutigam, mit der am weitesten angereisten Person oder mit jemandem gemacht werden, der mindestens zehn Jahre älter ist. Für besonders viel Gelächter sorgte dabei ein Gast, der die Aufgabe „Mach ein Foto mit dem Bräutigam“ kurzerhand mit einem völlig anderen Bräutigam vor dem Standesamt umsetzte. Das eigentliche Foto mit Marco wurde natürlich später nachgeholt. Die kleinen Aufgaben halfen dabei, dass sich Gäste aus unterschiedlichen Freundes- und Familienkreisen unkompliziert kennenlernen konnten. „Der ganze Tag war perfekt“, schwärmt die Braut.
Die Details
- Blumen: Die florale Gestaltung mit weißen und blauen Blumen wie Vergissmeinnicht, Ranunkeln und Schleierkraut griff das persönliche Farbkonzept aus Wasser-, Berg- und Naturtönen perfekt auf. https://alfonsblumenmarkt.ch/
- Dress: Bei Leaf & Lace fand Laura ihr schlichtes Seidenkleid mit Spaghettiträgern und tiefem Rückenausschnitt – Liebe auf den ersten Blick. @leafandlace_bridal
- Fotos: Besonders begeistert war die Braut vom modernen, natürlichen Bildstil des Fotografen, den sie als „ein bisschen Vogue-Magazin-Style“ beschreibt – lebendig, ungestellt und voller Bewegung. @ajbweddings
- Location: Im Hotel Vitznauerhof feierte das Paar eine lockere Kitchen-Party mit offener Küche, direktem Seezugang und Blick auf die Berge Luzerns. @vitznauerhof
- Ring: Gemeinsam mit der renommierten Goldschmiedin Sabine Römer entstand ein ganz persönlicher „Superwoman Diamond“. @sabineroemer
- Die Braut: Auf @lava.eyes teilt Laura Einblicke in ihren modernen Lifestyle zwischen Fashion, Familie und Reisen.