Erinnerungen, die ewig halten: Frisch Vermählte erzählen von ihren Flitterwochen 

Direkt nach dem Austausch der Ringe beginnt die nächste spannende Reise - die Flitterwochen. Wir haben frisch Vermählte gebeten, ihre schönsten Erinnerungen zu teilen.

„Unsere Sommerhochzeit mit 50 Gästen feierten wir am Pucher Meer in der gleichnamigen Hochzeits-Location. Unsere freie Trauung führten wir selbst durch. Das war sehr persönlich. Da wir zunächst davon ausgingen, dass Tony keinen Urlaub nehmen kann, machten wir uns über Flitterwochen keine Gedanken. Als sich kurz vor unserer Hochzeit herausstellte, dass wir doch verreisen können, gingen wir spontan ins Reisebüro. Wir buchten eine Woche La Réunion und zwei Wochen Mauritius. Unseren Start legten wir sieben Tage nach unserer Hochzeitsfeier. Auf La Réunion unternahmen wir Wanderungen und Städtebesichtigungen. Auf Mauritius verbrachten wir die erste Woche fast ausschließlich am Strand. In der zweiten Woche besuchten wir einen Nationalpark und erlebten Natur und Kultur.“ – Denise

Unser Tipp: „Unternehmt in euren Flitterwochen einfach das, was ihr schon immer mal machen wolltet und lasst euch von anderen nicht reinreden.“

„Die eigentliche Idee war, ausschließlich zu zweit ja zu sagen. Schließlich haben wir uns entschieden, eine Freundin und ihren Freund als TrauzeugInnen mitzunehmen. Da wir beide sehr bergaffin sind, war sofort klar: Wir heiraten in den Bergen. Unsere Flitterwochen wollten wir direkt dranhängen – Trauung und Hochzeitsreise in einem. Das Chalet Bergjuwel im Zillertal war dafür perfekt. Getraut wurden wir von zwei tollen Standesbeamtinnen aus Mayrhofen vor einer idyllischen Hütte im Freien. Unsere Flitterwoche verbrachten wir in dem abgelegenen Chalet mit Sauna und Jacuzzi nur für uns. Mit Skifahren, Wandern und viel Relaxen gingen wir es ganz entspannt an. Glitzernder Neuschnee und Sonne – geradezu kitschig, aber einfach wunderschön.“ – An

Unser Tipp: „Sucht euch sowohl für eure Hochzeit als auch für eure Flitterwochen einen Ort aus, mit dem ihr euch emotional verbunden fühlt.“

„Vergangenes Jahr im August feierten wir unsere freie Trauung mit 100 Hochzeitsgästen auf einem pfälzischen Weingut. Erst danach machten wir uns Gedanken über unsere Flitterwochen. Infrage kamen die Malediven, Seychellen und die Dominikanische Republik. Da es uns vor drei Jahren in der Karibik schon sehr gefallen hatte, entschieden wir uns dafür. So buchten wir unsere zweiwöchige Hochzeitsreise Ende August und Anfang November ging es los. Unser Hotel gehörte zu einem riesigen Komplex mit eigenem Strandabschnitt, Bars, Restaurants, einem Casino, Fußballplätzen, einem Minigolfplatz und vielem mehr. Neben Relaxen am Strand unternahmen wir ein paar Inselausflüge mit Schnellboot und Katamaran und wir sind mit Delfinen geschwommen. Es war toll.“ – Denise

Unser Tipp: „Das Wichtigste ist, dass man in den Flitterwochen eine schöne Zeit zusammen hat.“

„Auch wenn wir beide alle Jahreszeiten mögen, ist Pavao eher ein Winter- und ich eher ein Sommermensch. Deshalb wollten wir einen Winter- und einen Sommer-Honeymoon. Nach unserer Scheunen-Hochzeit im letzten Herbst buchten wir endlich eine Abenteuerreise, die wir schon seit zwei Jahren antreten wollten: drei Wochen mit einem Camper durch Norwegen und Schweden. Wir sind viel gewandert, haben großartige Aussichten genossen und Polarlichter gesehen. Wo wir genau weiterfahren, haben wir jeden Tag spontan entschieden. Dieses Jahr wollen wir an ein klassisches Flitterwochenziel mit Traumstrand reisen. Wir werden uns demnächst zwischen den Seychellen und Mauritius entscheiden und einen zwei- oder dreiwöchigen Sommer-Honeymoon buchen.“ – Laura

Unser Tipp: „Tretet eure Reise nicht direkt nach der Hochzeit an, um noch eine Weile der Vorfreude zu haben. Das Ziel ist zweitrangig. Hauptsache, ihr habt eine tolle Zeit.“

„Da wir uns beim Skifahren in Österreich kennengelernt haben, wünschten wir uns eine Winterhochzeit. Anfang Dezember sagten wir im hübschen Standesamt Schliersee ja. Anschließend gingen wir mit 18 Personen im Almgasthaus Stögeralm essen. Das war so urig und gemütlich. Wegen unserer Kennenlerngeschichte sollten auch unsere Flitterwochen ein Skiurlaub sein. Deshalb ging es eine Woche nach unserer Trauung in ein tolles Wellness-Hotel mit direktem Pistenzugang in Lech am Arlberg. Neben Skifahren bestand unser Programm aus Skitouren, Schneeschuhwanderungen, Spaziergängen und natürlich Wellness. Zum Glück hatten wir bei der Buchung angegeben, dass das unser Honeymoon ist, denn wir bekamen ein Upgrade und eine Flasche Sekt.“ – Tanja

Unser Tipp: „Macht euch keinen Stress bei den Hochzeitsplanungen und nehmt euch nach eurer Rückkehr noch einen Tag frei, um alles Revue passieren zu lassen.“

„Wir wünschten uns eine Hochzeit, die uns widerspiegelt. Da wir italienisches Essen und lange Sommernächte mit guten Gesprächen lieben, organisierten wir unser Fest in der Villa Podernovo in der Nähe von Siena. Unseren Pfarrer aus Stuttgart nahmen wir einfach mit. Mit 38 Hochzeitsgästen feierten wir unser Jawort in der toskanischen Villa, die wir ganz für uns hatten. Vier Tage vorher reisten wir an und blieben anschließend noch zwei weitere Tage. Danach fuhren wir für eine knappe Woche nach Rom. Da wir uns ein wenig treiben lassen wollten, hatten wir vorab nichts gebucht. Unsere spontane Hotelwahl war genial. Nach Sightseeing und vielen kulinarischen Highlights ließen wir unseren Honeymoon mit drei Strandtagen in Ancona ausklingen.“ – Antonia & Jannik

Unser Tipp: „Lasst das typische Flitterwochenbild außen vor und unternehmt das, was ihr wirklich möchtet. Beim Start ins Eheleben zählt nur das Zusammensein.“