Planungsfehler – und wie man sie vermeidet

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FOTO Kimberly Duchateau Photography

Wir verraten, wo die Planungsphase zur Stolperfalle werden kann – und wie ihr sie trotzdem entspannt meistert.

Den Aufwand unterschätzen

Eure Hochzeit ist wohl das schönste, aber auch anspruchvollste Event, das ihr jemals auf die Beine stellen werdet. Das braucht Zeit. Zwölf Monate sind ideal, 18 üppig, sechs machbar. Wenn ihr spontan feiern möchtet, gilt: Ohne Abstriche geht es nicht.

Klares Konzept

Noch ein Kleid, noch eine Hochzeitstorte, ein noch schöneres Bouquet. Zeitschriften, Blogs und soziale Medien quellen vor Inspirationen über. Das macht die Planung aber nicht unbedingt leichter. Um sich am Ende nicht in zig Ideen zu verrennen, sollte am Anfang jeder Hochzeitsplanung ein glasklares Konzept stehen: Gibt es ein Farbthema, das euch begeistert? Ein Hochzeitsmotto oder eine Stilrichtung, die gefällt? Dann sollte ab sofort jedes Detail (und vor allem die Location) daran gemessen werden.

Hier zeigen wir euch, wie ihr in 6 Schritten ein perfektes Hochzeitskonzept erstellt.

Nicht die Finanzen ignorieren

Was darf unsere Hochzeit kosten? Wer sich diese Frage nicht früh genug stellt, riskiert großen Ärger. Fragt euch: Wie viel Hochzeitsbudget steht euch zur Verfügung? Was können Eltern und Schwiegereltern beisteuern? Plant nicht mit den Geldgeschenken der Gäste! Wenn diese Rechnung nicht aufgeht, ist Enttäuschung vorprogrammiert. Kein Gefühl, das nach dem Jawort Platz haben sollte.

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FOTO Josh Appel

Schlecht-Wetter-Alternative

Nahezu jedes Brautpaar träumt von einer sonnenverwöhnten Hochzeit. Aber fest damit zu rechnen, ist zumindest in unseren Breitengraden gefährlich. „Jede Hochzeitslocation sollte auch bei Regen ihren Reiz haben“, warnt Hochzeitsplanerin Kerrin Wiesener www.kerrinwiesener.com. „Wenn Gäste frieren oder nass werden, ist die Stimmung hin.“ Aber auch heißes Wetter hat seine Tücken. Geht sicher, dass eure Gäste mit Schattenplätzen, Fächern und kalten Getränken versorgt sind.

Verzichtet nicht auf einen DJ

Theoretisch kann jeder seine eigene Playlist erstellen und abspielen. Und praktisch? Funktioniert das selten. DJ Markus Rosenbaum www.djmarkusrosenbaum.de weiß: „Wenn man vorab 150 Songs festlegt, bleibt keinerlei Handlungsspielraum, kein Platz für Wünsche und keine Option auf Überraschungen.“ Stellt euren eigenen Musikgeschmack nicht zu sehr in den Mittelpunkt und fragt euch, was eure Gäste – jung und alt, Rap-Fans oder Schlager-Enthusiasten – gerne hören würden. Ein Musikprofi weiß, wie man alle auf die Tanzfläche lockt.

Keinen Leerlauf riskieren

Morgens heiraten, abends feiern? Nicht ideal, aber okay, wenn ihr eure Gäste mit der Zwangspause nicht allein lasst. „Lange Unterbrechungen, in denen es nichts zu tun gibt als zu warten, sind der ultimative Stimmungskiller“, weiß Hochzeitsplanerin Kerrin Wiesener. Vor allem Angereiste, die zwischendurch weder nach Hause noch ins Hotel können, freuen sich über Pausenfüller-Ideen. Zum Beispiel? Alles, was auch mit schickem Outfit Spaß macht: ein nahe gelegenes Café oder Restaurant, aktuelle Ausstellungen oder eine Bus-Tour durch die Stadt oder Region.

Wann das Brautkleid kaufen?

Noch keine Idee, wie dein Brautkleid aussehen soll? Warte mit dieser Entscheidung nicht zu lange. Denn viele Hochzeitskleider müssen bestellt werden – und das kann Wochen, manchmal Monate dauern. Allzu früh sollte der Traum aus Textil allerdings auch nicht wahr werden. Mach dich erst auf die Suche, wenn du genau weißt, ob ihr ein rustikales Scheunenfest oder eine opulente Schlosshochzeit plant. Denn auch von Location und Motto hängt maßgeblich ab, wie dein Kleid ausfallen sollte.

Unsicher, welches Brautkleid am besten zu dir passt? Wir verraten es dir hier.

Hochzeitsfotos sind Erinnerungen

Eure Hochzeitsfotos sollen euch ein Leben lang an einzigartige Momente erinnern. Schade, wenn sie am Ende verpixelt oder verwackelt sind. Eure Trauzeugin hat immerhin hunderte Instagram-Follower? Das macht sie nicht unbedingt zu einer guten Fotografin. Vertraut diese Aufgabe lieber einem Profi an.

Nicht zu viel Wert aufs Entertainment legen

Keine Frage, Reden, Spiele und Show-Einlagen können eine Hochzeit zu etwas ganz Besonderem machen. Zu viele Ansprachen und Beiträge können die Gäste aber auch anstrengen. Wer die ausgelassene Stimmung nicht gefährden möchte, sollte – vor allem während des Dinners und nach dem Eröffnungstanz – auf viel Tamtam verzichten. Überraschungen verbieten? Auch kein Weg. Besser: Einladungen mit dem Hinweis versehen, dass etwa die Trauzeugen bei geplanten Spielen und Ähnlichem zu kontaktieren sind. Die Instruierten wissen, was ihr mögt und können eure Gäste entsprechend beraten.

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