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Hochzeits-Make-up, das auch auf Fotos überzeugt

Manchmal ist das Licht schuld. Manchmal die Kamera. Und manchmal die Freundin, die das Foto gemacht hat. Doch häufig liegt der Grund für ein unvorteilhaftes Bild an etwas ganz anderem: dem Make-up. Produkte, die im Spiegel perfekt wirken, können auf Fotos völlig anders aussehen. Blitzlicht, Tageslicht und selbst Smartphone-Kameras verstärken Hauttexturen, lassen Farben blasser erscheinen oder nehmen dem Gesicht Tiefe. Make-up Artist Scarlett Stilling erklärt, worauf es wirklich ankommt, damit euer Look auch auf Bildern überzeugt – egal ob beim Gruppen-Selfie, während des Honeymoons oder auf Hochzeitsfotos.

Manchmal ist das Licht schuld. Manchmal die Kamera. Und manchmal die Freundin, die das Foto gemacht hat. Doch häufig liegt der Grund für ein unvorteilhaftes Bild an etwas ganz anderem: dem Make-up. Produkte, die im Spiegel perfekt wirken, können auf Fotos völlig anders aussehen. Blitzlicht, Tageslicht und selbst Smartphone-Kameras verstärken Hauttexturen, lassen Farben blasser erscheinen oder nehmen dem Gesicht Tiefe. Make-up Artist Scarlett Stilling erklärt, worauf es wirklich ankommt, damit euer Look auch auf Bildern überzeugt – egal ob beim Gruppen-Selfie, während des Honeymoons oder auf Hochzeitsfotos.

Make-up-Artistin trägt einer Braut beim Getting Ready Lippenstift auf – ein natürlicher Brautlook entsteht.
Foto: Steffi Jastram

Haut, die wie Haut aussieht

Viele greifen für besondere Anlässe zu stark deckender Foundation. Im Spiegel wirkt das oft makellos, auf Fotos kann es jedoch schnell flach und maskenhaft erscheinen. Scarlett empfiehlt deshalb eine leichtere Basis und gezielte Abdeckung nur dort, wo sie wirklich nötig ist. „Die Kamera liebt Tiefe, nicht den Masken-Effekt“, erklärt sie. Wenn die natürliche Hautstruktur sichtbar bleibt, wirkt das Gesicht auf Bildern automatisch lebendiger und frischer.

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Übergänge sorgfältig verblenden

Was im Alltag kaum auffällt, wird auf Fotos plötzlich sichtbar: harte Übergänge zwischen Foundation, Hals und Ohren. Hochauflösende Kameras nehmen Farbkontraste besonders stark wahr. Scarlett rät deshalb dazu, die Foundation leicht über die Kieferlinie hinaus zu ziehen und auch den Hals sowie den Bereich um die Ohren sanft einzubeziehen. So entsteht ein harmonischer Übergang, der auf Fotos natürlicher wirkt.

Cremige Texturen statt schwerem Puder

Auch die Wahl der Texturen spielt eine wichtige Rolle. Während starkes Abpudern im Spiegel oft matt und ebenmäßig aussieht, kann es auf Fotos trocken wirken oder sich in feinen Linien absetzen – besonders unter den Augen. Die Make-up Artistin setzt deshalb lieber auf cremige Produkte. Cream-Blush oder Creme-Bronzer reflektieren das Licht weicher und sorgen dafür, dass die Haut lebendig und frisch wirkt. Ein dicker Lidstrich rund um das gesamte Auge kann den Blick auf Fotos schnell kleiner erscheinen lassen. Stattdessen empfiehlt Scarlett weiche Lidschatten-Schattierungen und ein leichtes Anheben im äußeren Augenwinkel. So wirkt das Auge offener und bekommt mehr Ausdruck, ohne dass das Make-up zu dominant erscheint.

Lippenfarben mit Balance

Auch bei Lippenfarben gilt: weniger ist oft mehr. Sehr dunkle, matte Lippen können auf Fotos schnell die gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Scarlett empfiehlt Nuancen, die der natürlichen Lippenfarbe nahekommen. Sie betonen die Lippenform, ohne das restliche Gesicht in den Hintergrund zu drängen.

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Die kleine Bewegung mit großer Wirkung

Neben dem Make-up spielt auch die Haltung eine Rolle für gelungene Fotos. Vor wichtigen Events gibt Scarlett ihren Kundinnen einen einfachen Tipp mit auf den Weg: „Schiebt die Stirn ganz leicht nach vorne und minimal nach unten“, sagt sie. Die Bewegung fühlt sich zunächst ungewohnt an, definiert aber die Kieferlinie und verhindert den zusammengedrückten Effekt, der entsteht, wenn man den Kopf leicht nach hinten zieht.

Schultern tief, Nacken lang

Der sogenannte „komprimierte“ Look entsteht oft nicht nur durch die Kopfhaltung, sondern auch durch hochgezogene Schultern. Wer bewusst die Schultern nach unten und leicht nach hinten zieht, öffnet automatisch die Körperhaltung. Gleichzeitig hilft es, sich vorzustellen, dass der Scheitel sanft nach oben gezogen wird. Dadurch wirkt der Hals länger und die Gesichtskonturen kommen auf Fotos stärker zur Geltung. Am Ende, so betont Scarlett, entstehen die schönsten Bilder immer durch Balance: gepflegte Haut, sanfte Definition und ein natürlicher Ausdruck. Genau diese Kombination sorgt dafür, dass ein Look nicht nur im Spiegel, sondern auch auf Fotos überzeugt.