Interview mit Gabriel Friderich: Einblicke eines Hochzeitsfotografen
Gabriel Friderich ist Hochzeitsfotograf aus Leidenschaft – mit einem Gespür für echte Emotionen und einem Herzen für faire Preise. Im Interview erzählt er, wie alles begann, was die Hochzeitsfotografie für ihn so besonders macht und wie er es schafft, dass sich Brautpaare vor der Kamera wirklich wohlfühlen.
Gabriel Friderich ist Hochzeitsfotograf aus Leidenschaft – mit einem Gespür für echte Emotionen und einem Herzen für faire Preise. Im Interview erzählt er, wie alles begann, was die Hochzeitsfotografie für ihn so besonders macht und wie er es schafft, dass sich Brautpaare vor der Kamera wirklich wohlfühlen.
Wie bist du zur Hochzeitsfotografie gekommen?
Meine erste Hochzeit habe ich für meine Schwester und ihren Mann fotografiert. Ich wusste, wie teuer eine professionelle Hochzeitsreportage sein kann und dass sie sich diese nicht leisten konnten. Deshalb schenkte ich ihnen meine fotografische Begleitung.
Zu diesem Zeitpunkt fotografierte ich bereits seit einigen Jahren, hatte aber noch keine Erfahrung mit Hochzeiten. Die Herausforderung reizte mich und die positiven Rückmeldungen motivierten mich, mich weiterzuentwickeln. Ohne grosse Werbung erhielt ich bald weitere Anfragen und aus einzelnen Hochzeiten wurden immer mehr.
Zunächst bildete ich mich mithilfe von Büchern und Videos weiter. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass ich tiefer in die Materie eintauchen wollte. Deshalb entschied ich mich für eine Ausbildung zum Berufsfotografen.
Meine Mission ist es, Brautpaaren eine hochwertige fotografische Begleitung zu einem fairen Preis anzubieten. Aus diesem Grund habe ich ein Preismodell entwickelt, das möglichst flexibel auf die Bedürfnisse und finanzielle Situation der Paare eingeht. Wenn ihr mehr
erfahren möchtet, schaut auf meiner Webseite www.gabrielfriderich.ch vorbei.
Was macht die Hochzeitsfotografie für dich so besonders?
Eine Hochzeit ist einer der bedeutendsten Tage im Leben. Es ist einer der seltenen Momente, in denen die wichtigsten Menschen zweier Menschen zusammenkommen, um ihre Liebe zu feiern. Dass ich dabei sein und einen Teil dieser Geschichte festhalten darf, empfinde ich
jedes Mal als Privileg. Gleichzeitig gefällt mir die Vielseitigkeit der Hochzeitsfotografie. An einem einzigen Tag fotografiere ich Architektur, Essen, Fahrzeuge und vor allem Menschen mit echten Emotionen. Kaum ein anderes fotografisches Genre vereint so viele unterschiedliche Facetten – das gefällt mir.
Um ehrlich zu sein, bin ich vor jeder Hochzeit auch ein wenig nervös. Nicht, weil ich an meinen Fähigkeiten zweifle, sondern weil ich weiss, wie unwiederbringlich diese Momente sind. Deshalb gehe ich die Abläufe im Kopf immer wieder durch und überlege, wo ich im
richtigen Augenblick stehen muss, um die Geschichte des Tages bestmöglich erzählen zu können.
Welche Emotionen/Momente möchtest du mit deinen Fotos
einfangen?
Am liebsten fotografiere ich echte Momente: das nervöse Lächeln vor der Trauung, Freudentränen während der Zeremonie, herzhaftes Lachen mit Freunden oder die innige Umarmung zwischen zwei Menschen.
Grundsätzlich halte ich mich dabei im Hintergrund und lasse die Dinge geschehen. Es gibt jedoch Situationen, in denen ich bewusst eingreife, zum Beispiel beim Paarshooting oder bei Gruppenfotos. Dort übernehme ich die Regie und helfe dabei, Bilder zu gestalten, die auch
fotografisch überzeugen.
Wie schaffst du es, dass sich Paare vor der Kamera wohlfühlen und loslassen?
Für mich steht an erster Stelle, dass sich das Brautpaar wohlfühlt. Die schönsten Bilder entstehen, wenn Menschen sich entspannen und ganz sie selbst sein können. Deshalb versuche ich, bereits vor der Hochzeit eine Beziehung zum Paar aufzubauen und eine Atmosphäre zu schaffen, die frei von Erwartungen und Leistungsdruck ist. Während meines Studiums zum Soziokulturellen Animator habe ich viel über Kommunikation, Beziehungen und Gruppendynamik gelernt. Diese Fähigkeiten kann ich bei Hochzeiten immer wieder anwenden.
Gleichzeitig beschäftige ich mich intensiv mit Körpersprache, Anatomie und Bildgestaltung. So kann ich auch Paare anleiten, die noch nie vor einer Kamera standen. Und falls ihr noch nie für die Vogue gearbeitet habt – keine Sorge, ich auch nicht.