Schöner Brauch: Brautjungfern ernennen!

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Foto: Maaike van Haaster.

Deine Freundinnen sollen am großen Tag neben euch als Hochzeitspaar glänzen? Dann ernennt sie zu euren Brautjungfern. Woher der Brauch stammt und welche Aufgaben Brautjungfern übernehmen können, erfahrt ihr hier.

Die Tradition, Bridesmaids zu ernennen, ist einfach herrlich: Wie gute Feen schwirren die auserkorenen Mädels vor und während der Hochzeit um euch herum – und helfen, wo sie nur können. Dabei rührt dieser Hochzeitsbrauch von einem altertümlichen Aberglauben her.

Wen zur Brautjungfer ernennen?

Als Hauptperson unter den Brautjungfern gilt die Trauzeugin. Daneben kommen zum Beispiel gute Freundinnen, Schwestern, Nichten, Arbeitskolleginnen oder sogar die Mutter in Frage. Entscheidend ist, dass diese Personen euch nahestehen, zuverlässig sind und auch Lust auf diesen „Job“ haben. Wie viele Bridesmaids ihr ernennt, bleibt euch überlassen. Eine nette Geste ist es, die Mädels mit einer Aufmerksamkeit – etwa einer personalisierten Karte mit einem kleinen Gimmick – über ihre Aufgaben zu informieren.

Aufgaben & Outfits

Die Brautjungfern gehen euch schon bei der Hochzeitsvorbereitung zur Hand und helfen etwa, Gastgeschenke oder Pompoms für den Festsaal zu basteln. Damit die Mädels am großen Tag erkennbar sind, tragen sie meist aufeinander abgestimmte Kleider, die zum Hochzeitsmotto passen. Ob ein zartes Rosé, Himmelblau oder ein edles Anthrazit – du kannst als Braut deine Wünsche für die Brautjungfernkleider gern äußern. Dabei gilt: Je mehr Vorgaben gemacht werden, desto höher sollte dein finanzieller Beitrag zu den Kleidern ausfallen. Unterstütze deine Brautjungfern bei der Auswahl der Kleider so gut es geht. Umgekehrt gilt aber: Die Auswahl deines eigenen Brautkleides solltest du nicht mit der gesamten Mädelstruppe im Schlepptau vornehmen. Üblicherweise begleiten hier nur ein bis zwei Personen.

Mädelsabend

Um in Sachen Look für den großen Tag all eure Auserwählten unter einen Hut zu bekommen, kannst du einige Monate vor der Hochzeit einen gemeinsamen Mädels-Tag oder -Abend ansetzen. Besprecht zusammen die Outfits, Styling-Pläne und welche Aufgaben für den Hochzeitstag anstehen. Wer hütet den Brautstrauß während der Zeremonie? Wer verwahrt das Notfall-Täschchen der Braut? Wer räumt die Geschenke weg? Wer kümmert sich als Zeremonienmeister um den reibungslosen Ablauf des Tages? Der Vorteil ist, dass auch eure Trauzeugen entlastet werden und nicht alle Verantwortlichkeiten bei einer oder zwei Personen liegen.

Fleißige Helferinnen

Am Hochzeitstag selbst sind die Mädels da, um die Nervosität zu nehmen und euch zu unterstützen. Macht ein gemeinsames Getting-ready aller Mädels und holt den Hochzeitsfotografen hinzu. Beim Einzug zur Trauzeremonie schreiten die Brautjungfern vor euch ein. Eine Freundin bildet das Schlusslicht, um deinen Schleier sowie dein Hochzeitskleid zu richten und das Bouquet entgegenzunehmen. Ein vorbereiteter Ablaufplan hilft den Brautjungfern, die Gäste rechtzeitig zur Location zu führen, sie in die Räumlichkeiten einzuweisen und allgemeine Fragen zu beantworten.

Das Dankeschön

So viel Hilfe sollte belohnt werden! Überlegt euch kleine Dankeschön-Präsente für die Mädels. Wie wäre es mit einem gemeinsamen Wellnesstag? Oder ladet zum Cocktail-Abend zu euch nach Hause ein, an dem ihr eure ersten Hochzeitsfotos präsentiert.

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