Die größten Planungsfehler

Du hast ja gesagt? Dann gibt es viel zu tun! Wir verraten, wo die Planungsphase zur Stolperfalle werden kann – und wie du sie trotzdem entspannt meisterst.

Besser nicht: den Aufwand unterschätzen
Deine Hochzeit ist wohl das schönste, aber auch anspruchvollste Event, das du jemals auf die Beine stellen wirst. Das braucht Zeit. 12 Monate sind ideal, 18 üppig, 6 machbar. Wenn du spontan planst, gilt: Ohne Abstriche geht es nicht.

Besser nicht: ohne klares Konzept starten
Noch ein Kleid, noch eine Torte, ein noch schöneres Bouquet. Zeitschriften, Blogs und soziale Medien quellen vor Inspirationen fast über. Das macht die Planung aber nicht unbedingt leichter. Um sich am Ende nicht in zig Ideen zu verrennen, sollte am Anfang jeder Hochzeitsplanung ein glasklares Konzept stehen: Gibt es ein Farbthema, das Sie begeistert? Ein Hochzeitsmotto oder eine Stilrichtung, die gefällt? Dann sollte ab sofort jedes Detail (und vor allem die Location) daran gemessen werden.

Besser nicht: die Finanzen ignorieren
Was darf unsere Hochzeit kosten? Wer sich diese Frage nicht früh genug stellt, riskiert großen Ärger. Fragt euch: Wie viel Geld steht uns zur Verfügung? Und was können Eltern und Schwiegereltern beisteuern? Plant nicht mit Geldgeschenken der Gäste! Wenn diese Rechnung nicht aufgeht, ist Enttäuschung vorprogrammiert.

Besser nicht: fest mit gutem Wetter rechnen
Nahezu jedes Brautpaar träumt von einer sonnenverwöhnten Hochzeit. Aber fest damit zu rechnen, ist – zumindest in unseren Breitengraden – gefährlich. „Jede Hochzeitslocation sollte auch bei Regen ihren Reiz haben“, warnt Hochzeitsplanerin Kerrin Wiesener. „Wenn Gäste frieren oder nass werden, ist die Stimmung hin.“ Aber auch heißes Wetter hat seine Tücken. Gehe sicher, dass die Gäste mit Schattenplätzen, Fächern und kalten Getränken versorgt sind.

Besser nicht: auf den DJ verzichten
Theoretisch kann jeder seine eigene Playlist erstellen und abspielen. Und praktisch? Funktioniert das selten. DJ Markus Rosenbaum weiß: „Wenn man vorab 150 Songs festlegt, bleibt kein Platz für Wünsche und keine Option auf Überraschungen.“ Stellt euren eigenen Musikgeschmack nicht zu sehr in den Mittelpunkt und fragt euch, was eure Gäste – jung und alt, Rap-Fans oder Schlager-Enthusiasten – gerne hören würden. Ein Musikprofi weiß, wie man alle auf die Tanzfläche lockt.

Besser nicht: das Kleid zu spät (oder zu früh) kaufen
Noch keine Idee, wie Ihr Outfit aussehen soll? Warten Sie mit dieser Entscheidung nicht zu lange. Denn viele Brautkleider müssen bestellt werden – und das kann Wochen, manchmal Monate dauern. Allzu früh sollte der Traum aus Textil allerdings auch nicht wahr werden. Mach dich erst auf die Suche, wenn du weißt, ob ihr ein rustikales Scheunenfest oder eine opulente Schlosshochzeit plant. Denn auch von Location und Motto hängt maßgeblich ab, wie dein Kleid ausfallen sollte.

Besser nicht: auf gute Fotos verzichten
Eure Hochzeitsbilder sollen euch ein Leben lang an einzigartige Momente erinnern. Schade, wenn sie am Ende verpixelt oder verwackelt sind. Ihre Trauzeugin hat immerhin hunderte Instagram-Follower? Das macht sie nicht unbedingt zu einer guten Fotografin. Vertraut diese Aufgabe lieber einem Profi an.

Besser nicht: zu viel Wert aufs Entertainment legen
Keine Frage, Reden, Spiele und Show-Einlagen können eine Hochzeit zu etwas ganz Besonderem machen. Zu viele Ansprachen und Beiträge können die Gäste aber auch anstrengen. Wer die ausgelassene Stimmung nicht gefährden möchte, stolle – vor allem während des Dinners und nach dem Eröffnungstanz – auf viel Tamtam verzichten. Überraschungen verbieten? Auch kein Weg. Besser: Einladungen mit dem Hinweis versehen, dass etwa die Trauzeugen bei geplanten Spielen und Ähnlichem zu kontaktieren sind. Die Instruierten wissen, was ihr mögt (und was nicht) und können die Gäste entsprechend beraten. 
Kategorie:  Hochzeits-Locations,  Organisation & Planung Keywords: Hochzeitsplanung, Planungsfehler, Hochzeitsvorbereitungen, Planen, Planung Hochzeit, Budget Hochzeit
Verwandte Inhalte
Anmelden
CH SB Meister Trauringwochen