Tipps zur Wahl des Hochzeitstermins

Eine der ersten Entscheidungen, die Sie nach dem Heiratsantrag treffen müssen, ist die Wahl Ihres Traudatums. Dieser Entschluss sollte gründlich bedacht werden, da nicht nur der Tag selbst von großer Bedeutung ist, sondern er auch in den folgenden Jahren zu Ihrem persönlichen Festtag wird.

Die meisten Brautpaare beginnen ungefähr ein Jahr vor ihrer Hochzeit mit den Vorbereitungen. Das ist auf keinen Fall zu früh, denn die Locations der Begierde können schnell ausgebucht sein. Natürlich ist es auch möglich eine traumhafte Hochzeit innerhalb kürzester Zeit zu organisieren – doch sollte man sich darüber bewusst sein, dass die kurzfristige Organisation einen hohen Stressfaktor mit sich bringt.

Freitag versus Samstag
Freitag und Samstag sind die beliebtesten Tage für Trauungen. Welchen Tag Sie auswählen, hängt von einigen Faktoren ab. Obwohl die Kosten je nach Gemeinde variieren, ist eine Samstags-Trauung in der Regel etwas teurer als die Trauung an einem Freitag. Entscheiden Sie sich für einen Freitag, müssen Sie und Ihre Gäste sich allerdings freinehmen.

Die perfekte Jahreszeit
In welcher Jahreszeit möchten Sie sich das Jawort geben? Hier die größten Vorteile auf einen Blick:
  • Frühjahr: Im Frühling herrschen meistens angenehme Temperaturen und die sprießenden Knospen und vollen Blüten bieten eine perfekte Kulisse für Ihre Hochzeitsfotos. Außerdem eignen sich die farbenfrohen Blumen bestens für die Dekoration – Tulpen, Ranunkeln, Hyazinthen und Pfingstrosen sehen besonders toll aus.
  • Sommer: Der Sommer ist wie gemacht für eine Hochzeit im Freien. Es bleibt lange hell, sodass viele tolle Fotos gemacht werden können, für Ihre Gäste mit Kindern ist die Ferienzeit von Vorteil und die Obstsorten der Saison sind ein gesunder und erfrischender Hochzeitssnack.
  • Herbst: Als Basis Ihrer Dekoration eignen sich warme Orange- und Brauntöne, die Sie beispielsweise mit typisch herbstlichen Deko-Objekten wie Kürbissen oder Blättern ergänzen können. Außerdem herrscht im Herbst ein besonders einmaliges Licht für unvergessliche Hochzeitsfotos.
  • Winter: Natürlich wird es kein warmer Tag sein, also sollten alle an entsprechende Kleidung denken. Eine Winterhochzeit kann wunderschön sein, wenn Sie das kalte Wetter und die besondere Atmosphäre zu Ihrem Vorteil nutzen: Lassen Sie alles winterlich oder weihnachtlich dekorieren und servieren Sie Ihren Gästen heiße Schokolade mit Schlagsahne.

Erst die Location oder erst die Gemeinde?
Weil angesagte Locations sehr schnell ausgebucht sein können, ist es wichtig, möglichst frühzeitig anzufragen, ob Ihr Wunschtermin noch verfügbar ist. Erst danach sollten Sie sich um ihre standesamtliche und gegebenenfalls kirchliche Trauung kümmern. Wichtig: In Deutschland kann man die standesamtliche Trauung in der Regel erst sechs Monate im Voraus festlegen lassen.

Besondere Termine
  • Valentinstag: Der Tag der Verliebten als Hochzeitsdatum ist sehr romantisch und lässt sich leicht merken. Allerdings fällt der Valentinstag jedes Jahr auf einen anderen Tag und nicht immer auf ein Wochenende.
  • Pfingsten oder andere lange Wochenenden: Ihre Lieben haben mehr Zeit für Ihre Hochzeit und können sich auch nach den Feierlichkeiten entspannen. Doch denken Sie daran, dass einige Gäste ihre langen Wochenenden vielleicht schon anderweitig verplant haben.
  • Schnapszahl-Daten:  07.07.2017, 18.08.2018 und andere Termine mit Schnapszahlen sind besonders gut zu merken. Contra: die Termine sind in der Regel sehr beliebt und fallen zudem nicht immer günstig.
Kategorie:  Organisation & Planung Keywords: Hochzeitsplanung, Hochzeitsorganisation, Tag Hochzeit, Jawort, Standesamt, Kirche
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